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| Schiffsbeteiligungen |
Zu den preiswertesten und sichersten Beförderungsarten zählen seit jeher Transporte über die Wasserwege. Durch die Globalisierung der Weltwirtschaft und die damit verbundenen hohen Wachstumsraten werden immer mehr Güter auf den Wasserwegen transportiert. Der Weltseegüterhandel ist ein Wachstumsmarkt. Alle Prognosen gehen von einem Anstieg des Transportvolumens aus. Ca. 97 % des Welthandels an Gütern erfolgt über die Schifffahrt. Aufgeteilt wird das Volumen auf Containerschiffe, Massengutfrachtern (Bulker), Tankerschiffen oder auf Kühlfrachtschiffen. Auch aus ökologischer Sicht gibt es zu diesen Transportmitteln keine sinnvolle Alternative.

Bei einer Schiffsbeteiligung investieren die Anleger in den Bau und Betrieb eines Schiffes - häufig in Kooperation mit einer Reederei. Die Chartereinnahmen des Schiffes bestimmen die Höhe der Ausschüttungen. Zusätzlich fällt ein Veräußerungsgewinn an, wenn mehrheitlich von den Gesellschaftern der Verkauf des Schiffes beschlossen wird.
Die Charterverträge werden normalerweise auf Dollarbasis abgeschlossen. In der Regel läuft der erste Vertrag bereits nach einigen Jahren aus. Die Konditionen des Anschlusscharters richten sich nach der aktuellen Lage des internationalen Schifffahrtsmarktes. Darüber hinaus haben steuerliche Regelungen einen starken Renditeeinfluss.
Im deutschen Schiffsbeteiligungsmarkt werden vor allem Vollcontainerschiffe sowie Mehrzweckfrachter mit Containerkapazitäten finanziert. Hinzu kommen in kleineren Stückzahlen vielfältige Schiffstypen wie Öl- und Gastanker, Ro/Ro-Schiffe, Kühlschiffe, Schwergutschiffe, Chemikalientanker und Küstenmotorschiffe.
Der Chartermarkt für Containerschiffe wird wesentlich von deutschen Reedereien, die die Fondsschiffe bereedern, bestimmt. Der Weltmarktanteil deutscher Reedereien an den Containerschiffsbestellungen betrug 35 % im Jahre 1999. Schiffsbeteiligung Schiffsfonds Schiffsbeteiligungen Schiffsbeteiligung Schiffsfonds Schiffsbeteiligungen Schiffsbeteiligung Schiffsfonds Schiffsbeteiligungen
Rund 95 % aller Schiffsneubauten für deutsche und internationale Reedereien wurden bzw. werden im Rahmen von Fonds mit dem Kapital von Privatinvestoren finanziert. |
| Umsätze mit Schiffsbeteiligungen steigen drastisch |
Die Steigerung der Absatzzahlen von Schiffsbeteiligungen gleicht mit 24,9 Prozent beinahe dem Gesamtmarktwachstum. So blieb das Stück des Gesamtkuchens mit 22,6 Prozent fast identisch. Absolut summierte sich das eingesammelte Eigenkapital auf einen sensationellen Betrag von 2,9 Mrd. Euro. Aufgrund der schon traditionell hohen Fremdfinanzierung von Schiffsbeteiligungen wurden Investitionen in Höhe von 7,2 Mrd. Euro möglich. Den Großteil dieses Betrages erhielten die Werften in Korea. Wie im Vorjahr lag ihr Anteil bei 54 Prozent. Weitere 15 Prozent flossen nach Japan und zwölf Prozent nach China. Deutsche Werften schnitten mit neun Prozent einwenig besser ab als im Vorjahr.

Ebenfalls keine großen Veränderungen ergaben sich bei den Schiffstypen. Am beliebtesten waren mit 61 Prozent des Gesamtmarktes die Containerschiffe (Vorjahr: 60 Prozent). Dahinter finden sich Rohöltanker mit 17 Prozent (Vorjahr 20 Prozent) und Produkten- sowie Chemikalientanker mit 13 Prozent (Vorjahr 11 Prozent). In Bezug auf die steuerlichen Anfangsverluste zeichnete sich bei Schiffsbeteiligungen der Gesamttrend nach. So fiel die Verlustzuweisung um fünf Prozentpunkte auf 48 Prozent. Die Entwicklung ist damit seit 1999, als die Quote noch bei 116 Prozent lag, konstant in dieselbe Richtung verlaufen.
Ebenso eindeutig ist der Trend bei den durchschnittlichen Zeichnungssummen. Von 67.900 Euro in 1998 über 51.300 Euro in 2000 ist der Wert nun bei 38.100 Euro angekommen. Wieder stellt sich die Frage, ob immer die richtigen Anleger für diese chancen- aber eben auch risikoreichen Beteiligungen angesprochen werden. |
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