| Ökologische Fondsbeteiligungen |
Die Nachfrage nach erneuerbaren Energien wird in den nächsten Jahren beträchtlich steigen, um eine größere Unabhängigkeit von den Lieferanten fossiler Brennstoffe zu erreichen. Angesichts des steigenden Energiebedarfs, der Endlichkeit der fossilen Energieträger und der Grenzen der Belastbarkeit unserer Umwelt wird das unerschöpfliche Energiepotential aus regenerativen Quellen in Zukunft eine immer größere Rolle spielen.
In Deutschland existieren besonders günstige Bedingungen für die neuen Energien. Durch das im März 2000 verabschiedete Erneuerbare Energien Gesetz wird die Vergütung für regenerativ erzeugter Strom gesetzlich geregelt, wodurch der Absatz dieses Stroms gesichert ist.
Die Ressourcen der bisher größten Energiequellen Öl und Gas gehen in einem überschaubaren Zeitraum zu Ende. Bereits jetzt ist über die Hälfte der Erdölvorkommen verbraucht und die Förderung der Restbestände wird immer schwieriger. Auch die stark schwankenden und tendenziell immer höheren Preise dieser Energien sind volkswirtschaftlich nicht so kalkulierbar, wie die erneuerbaren Energien Sonne, Wind und Wasser.
Mit dem am 01.04.2000 in Kraft getretenen Erneuerbare-Energien-Gesetz, wurde die rechtliche Grundlage für den wirtschaftlichen Betrieb von Windkraftanlagen neu geregelt. Aufgrund der Stromabnahmeverpflichtung zum Festpreis wurde für die Investoren und Betreiber von Erneuerbaren Energieanlagen Kalkulationssicherheit über einen langen Zeitraum hergestellt. Dadurch verringert sich auch das Investitionsrisiko für die Anleger deutlich.
Die regenerativen Energien gehören zu den ausgesprochenen Wachstumsindustrien. |